Statements
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Ich unterstütze die Idee, eine Erziehungsstätte des Prisma e.V. in Borna aufzubauen, die freie Formen des Jugendstrafvollzuges ermöglicht. 14- bis 23-Jährige Straftäter sollen dort in einem strengen Tagesablauf lernen, Verantwortung zu übernehmen und zurück in die Gesellschaft zu finden. Arbeit, Schule und Sport, aber auch die Vermittlung eines Wertesystems stehen auf dem Programm. Ich nehme die Bedenken der Bürger in Borna ernst, verweise aber auch darauf, dass Baden-Württemberg mit dem Projekt bereits sehr gute Erfahrungen gemacht hat. Das Konzept ermöglicht, dass Jugendliche ihre Einstellungen und ihr Verhalten ändern. Statt einfach weggesperrt zu werden, lernen sie in den familiäre Gruppenstrukturen, mit Konflikten umzugehen und einen neuen Lebensweg einzuschlagen, der auf Wertschätzung und Anerkennung beruht. Anja Jonas MdL |
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Ich habe mir vor Ort ein detailliertes Bild von der Arbeit des Vereins Prisma e. V., dessen fachlichen Konzept für den Jugendstrafvollzug und den geplanten Standort in der Nähe des Bockwitzer Sees gemacht. Die Fakten sowohl der wissenschaftlichen Abschlussevaluation des Vorbildprojekts in Leonberg als auch das Konzept für den geplanten Standort im Landkreis sprechen für das Projekt. Mit Ansätzen wie dem Täter-Opfer-Ausgleich, einer intensiven Strafaufarbeitung und gemeinnütziger Arbeit zeigt Prisma e.V. wie ein moderner Jugendstrafvollzug, der ernsthaft auf eine gesellschaftliche Wiedereingliederung in einem straffreien Leben zielt, erfolgreich arbeiten kann. Die erheblich niedrigere Rückfallquote in diesem Projekt gegenüber dem regulären geschlossenen Jugendstrafvollzug spricht ebenfalls deutlich für den methodischen Ansatz von Prisma e.V. Mit seinem methodischen Ansatz im Bereich des Jugendstrafvollzugs nimmt Prisma e.V. viele Forderungen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf, wie sie z. B. in der vergangenen Legislaturperiode in dem Entwurf für ein Jugendstrafvollzugsgesetz formuliert wurden. Die Erfahrungen aus Leonberg zeigen, dass Ängste vor erhöhter Kriminalität in der Region durch das Projekt unbegründet sind. Weiterhin stellt das Projekt weder eine Gefahr für das ebenfalls am Bockwitzer See geplante Naherholungsgebiet noch für das dortige Naturschutzgebiet dar. Es ist gut, dass der Verein die Sorgen und Ängste der Bevölkerung rund um den Bockwitzer See ernst nimmt und sich bemüht, in einem intensiven Dialog bestehende Vorbehalte abzubauen. Miro Jennerjahn MdL |
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Was sich hinter dem Projekt "Jugendstrafvollzug in freien Formen" von Prisma e.V. verbirgt, kannte ich bisher aus Präsentationen, Veröffentlichungen und Filmbeiträgen. Das Konzept, straffälligen Jugendlichen durch familienähnliches Zusammenleben und fest strukturierten Alltag mit klaren Regeln eine Veränderungschance zu geben, ist ungewöhnlich und bemerkenswert. In Vorbereitung eines zweiten Projektes des freien Trägers Prisma e.V. im Südraum Leipzig nahm ich das Angebot gern an, mich von der Arbeit im Seehaus selbst zu überzeugen und mit den Nachbarn, Beiratsmitgliedern, Gemeinderäten und dem Oberbürgermeister ins Gespräch zu kommen. Die Erfahrungsberichte der Akteure in Leonberg haben gezeigt, dass es 2003 genau wie bei uns Vorbehalte gegenüber dem Projekt gab. Vorbehalte, getragen von Unkenntnis und Angst und Sorge um die Sicherheit in der unmittelbaren Nachbarschaft. Es wurde klar gesagt, dass man diese ernst nehmen und mit viel Aufklärung abbauen muss. Inzwischen steht die Bevölkerung von Leonberg der Einrichtung unvoreingenommen gegenüber. Ja, man ist stolz auf das Projekt, auf das sozialverantwortliche Handeln der vielen ehrenamtlichen Unterstützer und den Imagegewinn, den die Stadt Leonberg damit erlangt hat. Als größten Vertrauensbeweis habe ich den Wald- und Tierkindergarten erlebt, der sich im Seehaus befindet, in dem die Eltern aus der Stadt ihre Kinder bringen können wenn sie diese rechtzeitig angemeldet haben, denn die Warteliste ist lang. Ein gemeinsames Mittagessen mit den Hauseltern, den zwei kleinen eigenen Kindern und 5 straffälligen Jugendlichen hat mich zutiefst beeindruckt. Die jungen Leute werden voll in das funktionierende Familienleben integriert und zu Liebe, Fleiß, Ehrgeiz, Ehrlichkeit und Disziplin auch gegenseitig und untereinander erzogen. Sie sind offen und selbstbewusst und letztendlich selbst Mitgestalter ihres Erziehungsprozesses. Der persönliche Einsatz der Mitarbeiter des Projektes kann nicht hoch genug anerkannt werden. Aber ich glaube, ihre Motivation ist die Dankbarkeit, die sie von den Jugendlichen zurückbekommen, für die Chance, ihr eigenes Leben grundlegend zu ändern. Bärbel Meschke |
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Meine Haltung zur Durchführung eines analogen Projektes des Jugendstrafvollzuges in freien Formen in unserer Region hat sich durch meinen Besuch des Seehauses Leonberg verstärkt. Ich konnte mich vor Ort überzeugen, dass ein derartiges Objekt keine negativen Auswirkungen auf das territoriale Umfeld besitzt. In Gesprächen mit Gewerbetreibenden, Beiratsmitgliedern des Seehauses Leonberg, Stadträten von Leonberg sowie interessierten Bürgern wurde für mich sichtbar, wie sich eine Meinungsentwicklung von anfänglich skeptisch/ablehnend bis zu einer Hermann Patzschke |
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Als ich voriges Jahr das erste Mal im Gemeinderat von diesem Projekt erfahren habe, war ich sehr erschrocken, wie man auf die Idee kommen kann, an einem entstehenden Naherholungsgebiet einen „Knast“ zu bauen. Am 03.03.2010 habe ich völlig unvorbereitet und ahnungslos die Reise nach Leonberg angetreten. Als wir dann am frühen Abend in Leonberg eintrafen, wurde meine Neugier immer größer. Der darauffolgende Besuch in dem Gartencenter, das Abendgespräch mit den Beiratsmitgliedern und der Besuch auf dem Reiterhof haben mir zwar gefallen, aber bis zu diesem Zeitpunkt nicht überzeugt. Meine Meinung bis dahin, dass Prisma e.V. uns nur den Leuten vorgestellt hat, die positiv auf das Projekt eingestellt sind. Was ich aber dann bei der Begehung des Seehauses und dem gemeinsamen Mittagessen erlebt habe, hat mich echt vom Hocker geschmissen. Welch eine Freundlichkeit, Höflichkeit und Disziplin dort herrscht, ist einfach sagenhaft. Meine Meinung zu solchen Projekten hat sich auf jedem Fall grundlegend geändert. Als ich am nächsten Tag wieder zu Hause war, fragten mich natürlich Freunde und Verwandte, wie es denn im „Knast“ war und waren sehr erstaunt, dass ich nur Positives berichten konnte. Mein Schlusswort würde jetzt immer wieder lauten: Solche Projekte sollte es in ganz Deutschland viel, viel mehr geben! Andreas Bodenlos |
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Gerade bei straffällig gewordenen Jugendlichen spielt immer auch der Erziehungsgedanke eine große Rolle. Die jungen Menschen sollen und müssen die Zeit ihrer Freiheitsstrafe aktiv nutzen, um sich mit ihren Taten und mit den Werten unserer Gesellschaft auseinander zu setzen. Dies kann umso besser gelingen, wenn sie in diesem Prozess unterstützt und begleitet werden. Wenn es außerhalb des geschlossenen Strafvollzug neue und bessere Wege gibt, um die Regeln unserer Gesellschaft zu vermitteln, Halt zu geben und gleichzeitig die Eigenverantwortung zu fördern, sollten wir das alle unterstützen. Mit dem Seehaus Leonberg kann der Verein Prisma e.V. bereits Erfahrung und eine breite Akzeptanz seiner Arbeit vorweisen. Es gilt daher die Vorbehalte zu prüfen und den Mut aufzubringen, gemeinsam den jungen Menschen eine bessere Chance zur Resozialisierung zu geben. Dr. Gerhard Gey |
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„Keiner darf verloren gehen“. So hieß es schon beim Gründer der Diakonie, Johann Hinrich Wichern. Prisma hat sich diese Maxime zu eigen gemacht. Jugendliche Straftäter, die gewillt sind, ihr Leben neu zu ordnen, finden in der Obhut dieses Vereins in einer offenen und geregelten Form des Lebens Hilfe und Unterstützung. Sie setzen sich mit sich selbst und ihren Taten auseinander. Sie werden begleitet, einen neuen Lebensweg einzuschlagen. Und der Erfolg ist überzeugend. Ich freue mich über das Engagement der Mitarbeitenden, die bereit sind, ihr Wissen und ihre Lebenszeit mit den jungen Menschen zu teilen. Als Verantwortlicher in der Diakonie bin ich glücklich darüber, dass ein solches diakonisches, am Menschen orientiertes Konzept aufgeht. Der Schritt von Baden-Württemberg nach Sachsen ist konsequent. Vielleicht gibt es noch weitere Nachahmer, damit junge Menschen ein neues Lebensziel finden können. Klaus-Dieter K. Kottnik |
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Das Projekt Jugendstrafvollzug in freien Formen von Prisma e.V. leistet einen wertvollen Beitrag bei der Resozialisierung von jugendlichen Straftätern. Viele dieser Jugendlichen sind desorientiert und unmotiviert. Sie haben keine Struktur in ihrem Leben und haben sie oft auch nicht vorgelebt bekommen. Schön, dass es Menschen gibt, die versuchen wollen diesen Jugendlichen dabei zu helfen, einen neuen anderen Lebensweg einzuschlagen. Der Weg ist nicht einfach, nicht für die Mitarbeiter des Projektes und vor allem nicht für die Jugendlichen. Aber es ist einen Versuch wert, neue Wege im Jugendstrafrecht zu beschreiten, um weitere Straftaten zu verhindern. Dieter Hanitsch |
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Wir sind seit 11 Jahren als Tourismusunternehmer am Cospudener und Kulkwitzer See tätig. Unter meiner Leitung sind dort Ferienhäuser, Bootsliegeplätze, Ferienwohnungen, Campingplätze und Gastronomiebetriebe entstanden, die von ca. 900.000 Gästen pro Jahr besucht werden. Der Verein Prisma möchte in einem zuküftigen Naherholungsgebiet alternatives Modellprojekt für straffällige Jugendliche aufbauen. Da liegen Bedenken auf der Hand: Schadet ein solches Projekt nicht dem Naherholungsgedanken? Muss ich Sorge haben, um die Sicherheit von Gästen und baulichen Anlagen? Ich habe mich ganz intensiv mit diesen Fragen auseinandergesetzt und kann überzeugt sagen: Nein, das Projekt von Prisma schadet niemandem! Im Gegenteil: die Jugendlichen können helfen, den Strand sauber zu halten, sie können bei der Instandhaltung der öffentlichen Anlagen mitarbeiten und letztlich macht es dieses Projekt erst möglich, dass keine Probleme mit nächtlichem Vandalismus entstehen. Denn ein Investment von Prisma führt das Gebiet aus seiner Anonymität. Aus touristischer Sicht kann ich also nur sagen, dass dieses Projekt für die Entwicklung des Naherholungsgebietes weitaus mehr Vorteile bietet als Nachteile. Christian Conrad |
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Es freut mich sehr, dass Sachsen neue Wege geht, um straffälligen Jugendlichen eine zweite Chance zu geben: Ein intaktes Familienumfeld, eine fundierte Ausbildung, ein streng reglementierter und überwachter Alltag mit hart erarbeiteter Verantwortung ist sicher der einzig zielführende Weg. Daher unterstützen wir das Projekt mit aller Kraft. Eine negative Beeinflussung der touristischen Entwicklung können wir nicht erkennen. Im Gegenteil, es ist sehr förderlich für andere Vorhaben, wenn ein Projekt vorangeht, die Erschließung vorantreibt und Infrastruktur schafft. Ich kenne das Projekt Seehaus in Leonberg seit langer Zeit persönlich und sehe, dass dort auch das Umfeld profitiert. Hans-Martin Oettinger |
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Als ich im Zuge der Suche nach einem geeigneten Objekt mit Prisma e.V. Seehaus Leonberg in Kontakt kam, war ich nach Studium der Unterlagen vom Projekt überzeugt. Deutliche Nachhaltigkeit erhielt meine Überzeugung bei der öffentlichen Informationsveranstaltung in Glauchau. Und zwar deshalb, weil ich dort mit unmittelbar Beteiligten in Dialog treten konnte. Die Art und Weise der Struktur aber auch der Arbeit, die im Seehaus Leonberg geleistet wird, hat mich begeistert. Wenn es jetzt gelingt, im Freistaat Sachsen ein weiteres Projekt von Prisma e.V. einzurichten, dann ist dies als Kleinod ein Meilenstein im Jugendstrafvollzug! Uwe Reißmann |
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Statement zum geplanten "Seehaus" vom Verein Prisma am Hainer See ...Um solchen Fehlentwicklungen zu begegnen sind neue Wege nötig, um Jugendlichen wieder ins Leben zurück zu helfen, ihnen Halt und neue Wege aufzuzeigen sich positiv in die Gesellschaft einzubringen. Ein Weg ist die Integration von Maßnahmen der Justiz in das ganz normale Leben. Abgrenzung und Stigmatisierung bei leichten Fällen, sind Konzepte von gestern. Wir als Gesellschaft bringen diese "Problem-Jugendlichen" hervor. Also müssen wir sie auch wieder in die normale Gesellschaft integrieren. Das Projekt von Prisma e.V. halte ich für zukunftsweisend und deshalb für unterstützenswert.... Wir sollten uns dieser Herausforderung stellen und der Gesellschaft zeigen, daß es außerhalb eingeschliffener Denkschemen noch andere erfolgreiche Konzepte für die Lösung gesellschaftlicher Aufgaben gibt. Wir müssen nur den Mut dazu haben! Ralf Ketturat |
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Der Verein Prisma Jugendhilfe e.V. ist uns seit langem bekannt, sein Wirken in Baden-Württemberg und in Sachsen. Der Verein beschreitet mit seinem Engagement neue Wege zur Betreuung straffällig gewordener Jugendlicher. Ein erfolgreiches Modellprojekt in Sachsen wird positive Signale in die Region senden. Engagement und Mut brauchen wir, um die gesellschaftlichen Herausforderungen der kommenden Jahre anzugehen! Wir unterstützen die Entscheidung, das Jugendprojekt am Hainer See im Landkreis Leipzig zu bauen und werden die Arbeit des Vereins weiterhin mit Rat und Tat begleiten. Dr. Rolf Müller-Syring |
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Strafen sollen einiges erreichen: Sie sollen andere vor Taten abschrecken. Sie sollen die Gemeinschaft vor Tätern schützen. Und sie sollen die Täter selbst zum Umdenken und zur Verhaltensänderung bringen. Der letzte Aspekt ist uns gerade im Jugendstrafvollzug besonders wichtig. Da reicht es nicht, die Leute einfach wegzusperren. Um Verhalten zu ändern, muss man viel in Erziehung und Betreuung investieren. Hier geht der Prisma e.V. bisher offenbar einen sehr erfolgreichen Weg. Es lohnt sich auf jeden Fall, das Projekt Jugendstrafvollzug in freien Formen in Sachsen auszuprobieren und umzusetzen. Wir erhoffen uns davon eine Absenkung der Rückfallquote und wichtige Impulse für den Strafvollzug überhaupt. Es ist wichtig, dass es gelingt, junge Leute wieder auf die richtige Bahn zu bringen, damit sie ihr Leben meistern können. Sabine Friedel |
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Der Freistaat Sachsen will im Jugendstrafvollzug neue Wege gehen. Erziehung der Jugendlichen soll zur Vorbereitung auf ein selbstbestimmtes Leben nach der Strafe noch stärker im Mittelpunkt stehen. Ich unterstütze dazu das Projekt des freien Trägers Prisma e. V. Junge Straftäter sollen nach dessen Konzept einüben, sich positiv in eine soziale Gemeinschaft einzubringen und Verantwortung für andere zu übernehmen. Die Strafe wird dabei in einer Einrichtung außerhalb einer Haftanstalt verbüßt. In familienähnlichen Strukturen werden die jungen Menschen gemeinsam arbeiten, sich gegenseitig unterstützen und für ihre Zukunft lernen. Eine geordnete Familie fehlt leider manchen Jugendlichen, die auf die „schiefe Bahn“ geraten. Aber: Häufig gibt es gute Hoffnung, wenn junge Menschen positive Erfahrungen sammeln und neuen Sinn für ihr zukünftiges Leben erfahren. Steffen Flath MdL |
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Die Handwerkskammer zu Leipzig ist bereit, Prisma e.V. bei der Umsetzung eines Projektes "Jugendstrafvollzug in freien Formen" in Sachsen zu unterstützen. Die Unterstützungsmöglichkeiten der Handwerkskammer zu Leipzig können bestehen in der Begleitung der Ausbildungsaktivitäten für die Jugendlichen in der Maßnahme und in der Herstellung von Kontakten im Zuge der Reintegration der Teilnehmer in Ausbildungsgänge bzw. Beschäftigungswege im Handwerk im Regierungsbezirk Leipzig. Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihre Aktivitäten zur Realisierung eines Projektes "Jugendstrafvollzug in freien Formen" im Freistaat Sachsen von einem baldigen Erfolg gekrönt wären. Joachim Dirschka Sigrid Zimmermann |
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Nach meinen Erfahrungen in Jugendstrafsachen bietet Ihr Programm viele Möglichkeiten, jugendliche Straftäter an ein geregeltes Leben heranzuführen und damit weitere Straffälligkeit zu vermeiden. Ich würde es daher sehr begrüßen, wenn im Rahmen des neuen Sächsischen Strafvollzugsgesetzes auch im Freistaat Sachsen mit einer Projektarbeit Ihres Vereines begonnen werden könnte. Bei der guten Konzeption Ihrer Projekte könnte ich mir vorstellen, an einer Verwirklichung Ihrer Ziele in Sachsen mitzuwirken. Gerd Schmidt |
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Das Projekt Jugendstrafvollzug in freien Formen von Prisma e.V. hat mich überzeugt. Es ist eine beeindruckende Verwirklichung des im Jugendstrafrecht enthaltenen Erziehungsgedankens. Auf den Vollzug einer Freiheitsstrafe ohne Bewährung wird nicht verzichtet, die Probanden vor der Gefahr der negativen Beeinflussung durch Mitgefangene im klassischen Jugendstrafvollzug bewahrt und der Erziehungsauftrag in der kleinen von Hauseltern geleiteten Wohngemeinschaft durch eine äußerst intensive Einbindung der Jugendlichen umgesetzt. Die Heimeltern als Vorbild bringen den ihnen anvertrauten jungen Leuten ein funktionierendes Familienleben nicht nur nahe, sondern sie binden sie auf eine äußerst intensive Art und Weise in das Projekt ein. Dadurch sind die Jugendlichen selbst Mitgestalter des Erziehungsprogramms, das ihre sozialen Defizite ausgleichen soll. Paul Scholz |
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Ich empfinde Ihren Ansatz der Betreuung straffällig gewordener Jugendlicher als äußerst interessant. Jede Aktivität, die mithilft, die Rückfallquote von straffällig gewordenen Jugendlichen zu verringern, ist verfolgenswert. Aus unseren Erfahrungen der Jugendhilfe und der in unserem Landkreis ansässigen Einrichtung zur U-Haftvermeidung heraus bin ich der Meinung, dass eine solche Wohngemeinschaftsform und intensive Betreuung, kombiniert mit dem im Seehaus Leonberg gewonnenen Erfahrungen einen guten Erfolg eines solchen Versuchs erwarten lassen. Ich würde mich freuen, wenn Ihr Ansinnen im Freistaat Sachsen verwirklich werden könnte. Dr. Christoph Scheurer |
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Jugendliche Straftäter sollen außerhalb von Justizvollzugsanstalten einen strukturierten Alltag mit klaren Regeln und in gegenseitigem Respekt erfahren. Das wird für viele der Gefangenen wahrlich kein Zuckerschlecken werden. Aber diese Erziehungsstätten bieten eine Chance auf ein Leben ohne Straftaten. Schon das lohnt die Anstrengung. Wir wollen zudem kriminelle Karrieren von Jugendlichen möglichst frühzeitig unterbrechen. Das schafft unmittelbar Sicherheit für die Bürger in Sachsen. Geert Mackenroth MdL |
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Als Unternehmer - und nicht als Unterlasser - liegt mir die schnelle Resozialisierung (Wiedereingliederung, Integration) von jungen Menschen am Herzen und dies nicht nur im Hinblick auf die sonst enormen gesamtwirtschaftlichen Kosten eines Rückfalls. Es gilt, all denen eine Chance zu geben, die durch harte Arbeit, klare Regelungen und mit der Bibel als Angebot in unser abendländisches Wertesystem zurückfinden wollen, das heißt sie zu befähigen, ein Leben in Freiheit und ohne erneute Straffälligkeit führen zu können. Das Konzept der Initiative für Jugendhilfe und Kriminalprävention e.V. "PRISMA" ist eine große Herausforderung, die unterstützt werden sollte. Ich bin mir sicher, dass die sächsischen Handwerker ihren Beitrag dazu leisten werden! Peter Matthias Forßbohm |
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Diese Form der Erziehungsstrafe halte ich für eine echte Bereicherung des Jugendstrafvollzuges, weil hierbei die Vorbereitung des Wiedereintritts in die Gesellschaft geübt wird. Günter Liebenow |
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Ich unterstütze Prisma e.V., weil mich die Arbeit sehr überzeugt. Wir dürfen keinen dieser Jugendlichen aufgeben. Es ist unsere Aufgabe, alles zu versuchen, die Jugendlichen in die Gesellschaft zurückzuholen. Damit können wir eine weitere kriminelle Karriere und damit neue Straftaten verhindern. Wir müssen alles tun, damit es keine neuen Opfer gibt. Marco Wanderwitz MdB |
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Ich wirke im Beraterteam Prisma e.V. Sachsen mit, weil: "Für die sächsische Wirtschaft steht die Prävention beim Thema Jugendkriminalität ganz oben auf der Agenda. Mit interessanten Berufsperspektiven, Ausbildungsplätzen für alle Begabungsprofile und unserem Engagement bei der Ausgestaltung des Schulalltages möchten wir zeigen, dass es Sinn macht, in die eigene Zukunft zu investieren. Gleichzeitig muss auch denjenigen jungen Menschen eine zweite Chance geboten werden, die sich strafbar gemacht haben, aber den Willen aufbringen für einen Neustart in ein verantwortungsbewusstes Leben." Dietmar Voigt |
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Überall gehen wir davon aus, dass die heutige Jugend unsere Zukunft ist. Manchmal aber nur stellen wir uns die Frage nach der Zukunftsfähigkeit unserer Jugend, nicht nur des Teils, der zielstrebig seinen Weg geht, sondern auch des Teils, der heute schon aus verschiedenen Gründen heraus mit Schwierigkeiten konfrontiert ist und so auch ein Teil künftiger Probleme werden kann. Umso mehr Respekt und Unterstützung verdienen jene, die sich schon heute um die Vermeidung der Probleme von morgen kümmern. Darum unterstütze ich das Anliegen von Prisma e.V., nach den guten Erfahrungen in Leonberg auch in Sachsen einen Jugendstrafvollzug in freier Form aufzubauen. Leider gehört Jugendkriminalität zu unserem Alltag, diese kann man nicht mit abwenden und wegsehen ignorieren, man muss hier so wie Prisma e.V. präventiv einwirken. Bisher hat Aristoteles mit deinen 350 Jahre v.u.Z. geäußerten Befürchtungen nicht recht behalten: "Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere heutige Jugend die Männer von morgen stellt." Damit dies so bleibt, bedarf es eines engagierten Wirkens. Dr. Detlef Hamann |
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Erfolgreich eröffnet das Württemberger Modellprojekt Jugendhof Seehaus für junge Menschen, deren Entwicklung frühzeitig zu schweren Verfehlungen geführt hat, persönliche und berufliche Perspektiven, die ihnen unter den Bedingungen des Strafvollzugs nicht geboten werden können. Das Prisma-Konzept setzt auf Persönlichkeitsentwicklung durch Förderung und Forderung, menschliche Zuwendung und Schaffung eines verlässlichen Lebensrahmens Biografien junger Straftäter weisen hier in der Regel deutliche Lücken auf. Zugleich wird die Opferperspektive und die Wahrung der berechtigten gesellschaftlichen Interessen beachtet. Dies führt unmittelbar in eine befriedete Situation, es macht die Tat nicht ungeschehen, ihre Folgen für alle Beteiligten aber erträglicher. Ich befürworte daher ein neues Prisma-Projekt in Sachsen als hoffnungsvollen Ansatz für die Reintegration von jungen Straftätern in die Gesellschaft und als gelingendes Beispiel für kriminalpräventive Arbeit in unserer Region. Sonnhard Lungfiel |
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Es ist nicht mein Verdienst, sondern ein Geschenk in einer "heilen Familie" aufgewachsen zu sein, auch wenn es wesentlich mit an meinem Einsatz liegt, was ich daraus gemacht habe. Ich weiß, dass sich mein Leben auch anders hätte entwickeln können. Deshalb begrüße ich die Arbeit von "Prisma" mit dem Projekt "Seehaus Leonberg", in dem eine zweite Chance so vorbereitet wird, dass sie von den Jugendlichen auch genutzt werden kann. Dazu gehört auch die Vermittlung eines neues Selbstverständnis und auch Selbstwertgefühl. Den persönlichen Einsatz der Mitarbeitern finde ich beeindruckend. Deshalb wünsche ich dem Projekt "Seehaus Leonberg" in Leonberg weiterhin viel Erfolg und dem Gedanken des freien Strafvollzugs eine weitere Verbreitung. Hierfür unterstütze ich diese Arbeit auch persönlich. Prof. Dr. med. Jörg Kotzerke |
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Jugendstrafvollzug in freien Formen ist ein Weg zurück in die Gesellschaft, zu den Mitmenschen, als Mitmensch. An sich zu arbeiten, um dieses zu erreichen, ist vielfach schwer, aber leichter auf Wegen, wie Prisma sie den Jugendlichen vorgeben will. Vorgegebene Wege, die ein steiniges Leben nicht glatt bügeln, sondern für die die Beine gehoben oder Steine aufgehoben werden müssen. Ein weiterer Weg, ein guter Weg. Ich unterstütze ihn. Georg-Ludwig von Breitenbuch MdL |
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Ich finde es nachahmenswert, mit welcher Hingabe sich Tobias Merckle und das Team vom Seehaus Leonberg aus ihrer christlichen Motivation heraus in Jugendliche investiert, die eigentlich aus der Gesellschaft 'weggewünscht' werden. Verwundert und erstaunt wird wahrgenommen, wie sich jugendliche Straftäter u.a. durch Liebe, Akzeptanz, Anerkennung und Wertschätzung verändern. Wie aus einem scheinbar sinnlosen Leben ein Leben mit neuen Perspektiven wird. Ich wünsche mir von Herzen, dass in ganz Deutschland noch mehr solcher 'Hoffnungsplätze' entstehen. Ralf Knauthe |
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Ich halte es für wichtig, dass gerade in Zeiten, in denen kontrovers über Jugendkriminalität und deren Folgen für Täter und Opfer diskutiert wird, nach Alternativen zu offenem und geschlossenem Vollzug gesucht wird. Den Weg, straffälligen Jugendlichen in familienähnlichem Zusammenleben nach christlichem Vorbild Normen und Werte zu vermitteln, halte ich für richtig, da viele Jugendliche ein funktionierendes Familienleben dadurch vielleicht erst kennen lernen. Glaube, Ehrlichkeit, Fleiß, Ordnung und Höflichkeit sind Tugenden, die ein selbständiges Leben in unserer Gesellschaft ermöglichen und die Gefahr, dass die Jugendlichen nach der Haft erneut Straftaten begehen, deutlich reduzieren. Durch das konsequente Erziehungsprogramm werden die Jugendlichen zusätzlich auf ihr Leben in Freiheit vorbereitet. Lars Kluge |